06.05.2010 09:14
Bauprojekte
Alpine bewirbt sich um verlorenen Autobahn-Auftrag in Polen
Im Dezember hat die polnische Strapenbaubehörde dem Baukonzern Alpine mitten in den Arbeiten einen Autobahnauftrag entzogen - SOLID berichtete. Jetzt wollen sich die Salzburger erneut um den Auftrag bewerben.
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Die österreichische Alpine Bau bewirbt sich erneut um den Bau eines 18 Kilometer langen Abschnitts der polnischen Autobahn A1 in Schlesien, der ihr im Dezember 2009 von der polnischen Straßenbaubehörde GDDKiA entzogen wurde. Das sagte die Unternehmenssprecherin Karin Keglevich auf Anfrage.
Der Wert des Auftrags betrug 273 Millionen Euro. Nach Angaben der Behörde beteiligen sich nun 19 Anbieter an der erneuten Ausschreibung.
Die Alpine war bei der zuständigen Beschwerdekammer - Krajowa Izba Odwolawcza - gegen die Formulierung der Ausschreibung vorgegangen. "Wir hatten das Gefühl, dass da polnische Anbieter bevorzugt werden sollen", so Keglevich.
Die Beschwerdekammer sah die Bedenken der Alpine als nicht begründet an, kein Anbieter werde durch die Ausschreibung bevorzugt. "Wenn dem so ist, dann ist das für uns ein positives Ergebnis", fügte Keglevich hinzu.
Der Ausgang des Streits bleibt unklar
Weiterhin unklar ist, wie der Streit zwischen Alpine und der Straßenbaubehörde um die Ereignisse im Dezember ausgeht. Die GDDKiA hatte den Vertrag mit der Alpine aufgelöst, die Klage des Unternehmens gegen diesen Schritt ist weiter anhängig.
Ein Berufungsgericht in Warschau stellte vor kurzem lediglich klar, dass die Alpine die Baustelle schon im Dezember hätte verlassen müssen, nachdem die Baubehörde den Vertrag aufgelöst hatte.












