SOLID
09.08.2013 12:17

Bauprojekte

Probebohrungen für Glashaus-Projekt in Bad Blumau ab Herbst

Der Wasserrechtsbescheid für Probebohrungen zum geothermisch beheizten Glashaus-Großprojekt in Bad Blumau ist vom Landwirtschaftsministerium als zweite Instanz bestätigt worden.

Der Berufung, die auf eine Zuerkennung von Parteienstellung und eine neuerliche Verhandlung in erster Instanz abzielte, wurde nicht stattgegeben.

Projekt-Sprecher Bertram Mayer bestätigte einen Bericht der "Kleinen Zeitung" (Freitag-Ausgabe), dass es grünes Licht gebe und die Probebohrungen im Herbst beginnen werden. Für die Bürgerinitiative Pro Bad Blumau meinte Herbert Riegler, die Behörde habe anders entschieden, als man erhofft habe: Vorläufig gehe es um ein Beweissicherungsverfahren, parallel würde noch andere wasser-und baurechtliche Verfahren laufen.


Wie der Leiter der Wasserrechtsabteilung des Landes, Werner Fischer, erklärte, geht es in dem Bescheid um zwei Erkundungsbohrungen als Voraussetzung für das Hauptverfahren. Es sei zwar gutachtlich belegt, dass nichts passieren dürfte, dennoch müsste in einer Art Testlauf nachgewiesen werden, dass keine Interessen beeinträchtigt werden, so der Behördenleiter gegenüber der APA.

Bei den beiden Tiefenbohrungen handelt es sich einerseits um die Zuleitung zur Glashausbeheizung, zum anderen um die Rückleitung von Teilen des verwendeten Wassers. Das Wasserrecht der Blumauer Thermenbohrung ist im Eigentum des Landes, das also im Verfahren als Partei für die Wahrung der eigenen Interessen und der des Pächters sorgen muss. Werden die gesetzlichen Auflagen eingehalten und wirke sich die Tiefenbohrung nicht negativ aus, bestünde ein Rechtsanspruch auf Ereilung der wasserrechtlichen Bewilligung, so Fischer. (apa/pm)

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