10.06.2010 06:27
Energie
Salzburg gegen Zerstörung durch neue 380-kV-Leitung
Die Stadt Salzburg wehrt sich erbittert gegen die Zerstörung, die der Bau einer neuen 380-kV-Leitung des Verbund anrichten würde: Eine 70 Meter breite Schneise durch eines der beliebtesten Naherholungsgebiete. Bürgermeister Schaden ruft die Bürger zum Widerstand auf.
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Die Verbundgesellschaft plant, ihre neue 380-kV-Leitung vom Heuberg quer durchs Tal und weiter zwischen Nockstein und Gaisberg zu führen. Die 70 Meter breite Schneise würde eines der beliebtesten Naherholungsgebiet der Salzburger und ein wertvolles Biotop zerstören. Deshalb haben sich die Fraktionen der Stadt in einem Senatsbeschluss bereits vehement gegen diese Trasse ausgesprochen.
Sternmarsch am Sonntag geplant
Bürgermeister Heinz Schaden, SPÖ, ruft nun die Bevölkerung zu massivem Widerstand auf: "Der Sternmarsch zum Gaisberggipfel am kommenden Sonntag ist eine dringend notwendige Aktion gegen die Zerstörung unseres Naherholungsgebiets. Verteidigen wir gemeinsam unseren Hausberg!"
Auf der Schranne und am Grünmarkt werden diese Woche noch Flugblätter verteilt, die auf die konzertierte, von der Stadt unterstützte Aktion aufmerksam machen. Beim Sternmarsch zum Gaisberggipfel am Sonntag werden dann geführte Routen angeboten. (APA/pm)












