30.03.2010 09:06
Förderungen
Stein- und Keramikbranche wünscht sich Bauoffensive
Der Fachverband der Stein- und Keramikbranche fordert höhere Förderungen beim Wohnungsbau. Damit würde über die Staatskasse nicht nur der Absatz seiner Mitgliedsunternehmen angekurbelt - der Verband hält die Ausgaben auch für ein gutes Geschäft für das Haushaltsbudget.
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Die Stein- und Keramikbranche wünscht sich im Wohnbaubereich mehr Förderungen für Neubauten und Sanierungen. Manfred Asamer, Obmann des Fachverbands Steine-Keramik, hält das sogar für ein gewinnbringendes Geschäft für den Staatshaushalt: "Jeder Euro, den Finanzminister Josef Pröll in Wohnungsneubau und Gebäudesanierung investiert, bringt ihm an Steuerrückflüssen vier Euro."
Vier Euro für einen, so der Plan
Eine Wohnbau- und Sanierungsoffensive wäre damit ein perfekter Beitrag zur Budgetsanierung. "100 Millionen Euro an staatlicher Förderung lösen ein Bauvolumen von mindestens 850 Millionen Euro aus", meint Asamer. Sie bringen demnach dem Staat Rückflüsse von rund 400 Millionen Euro an Steuergeldern und Abgaben. Für die Sanierung würden ähnliche Zahlen gelten.
"Allein die Förderungsaktion für die thermische Sanierung von Gebäuden hat im Jahr 2009 mit einem Fördervolumen von 61 Millionen Euro Investitionen von 485 Millionen Euro im privaten Wohnbau ausgelöst. Die Steuerrückflüsse in das Budget betrugen 240 Millionen Euro", so die Rechnung der Branche. (APA/pm)












