23.06.2010 06:29
Immmobilien
Verkäufe bestehender Eigenheime in USA rückläufig
In den USA sind im Mai überraschend weniger bestehende Eigenheime verkauft worden. Grund für den Rückgang dürften Verzögerungen bei der Abwicklung von Hypothekenkrediten sein.
In den USA sind im Mai überraschend weniger bestehende Eigenheime verkauft worden. Aufs Jahr hochgerechnet sank ihre Zahl um 2,2 Prozent auf 5,66 Millionen, wie die Vereinigung der Immobilienmakler am Dienstag mitteilte.
Im April waren es 5,79 Millionen. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 6,12 Millionen Eigenheime gerechnet.
Grund für den Rückgang dürften Verzögerungen bei der Abwicklung von Hypothekenkrediten sein: Vor dem Auslaufen einer Steuergutschrift für Immobilienkäufer hatten zahlreiche Interessenten Ende April auf den letzten Drücker Häuser erworben.
Weil diese Hypotheken noch nicht ausgezahlt sind, gelten die Kaufverträge noch nicht. Es ist daher für den laufenden Monat mit einem Anstieg der Eigenheim-Verkäufe zu rechnen: Häuserkäufer haben noch bis zum 30. Juni Zeit, ihr Geschäft unter Dach und Fach zu bringen und die Steuergutschrift einzustreichen. (Ag./APA/pm)










