SOLID
21.12.2012 13:34

Immobilienwirtschaft

Immofinanz kann geplantes Ergebnis heuer nicht erreichen

Zehetner muss Rückgang des EBIT und des Nettoergebnisses aufgrund von Sondereffekten im vorangegangenen Geschäftsjahr melden

Die Aktie der Immofinanz hat am Donnerstag im Eröffnungshandel an der Wiener Börse auf die Ergebniswarnung für das laufende Geschäftsjahr mit einem Kursabschlag von 4,63 Prozent auf 3,258 Euro reagiert.

Am Mittwochabend hatte das Immobilienunternehmen Halbjahreszahlen des Geschäftsjahres 2012/13 vorgelegt. Dabei kündigte Chef Eduard Zehetner an, dass das geplante operative Ergebnis von 600 Mio. Euro heuer nicht erreicht werden kann. Nach sechs Monaten brach das Betriebsergebnis (EBIT) um fast die Hälfte auf 324,7 Mio. Euro ein. "Das getrübte makroökonomische Umfeld und die Staatsschuldenkrise in Europa beeinflussen auch die Entwicklung der Ergebnisse der Immofinanz. Der Baufortschritt beim Shopping Center Development Goodzone in Moskau erfolgte aufgrund von Problemen mit dem Generalunternehmer bisher nicht plangemäß und wird daher erst im Wirtschaftsjahr 2013/14 Mieteinnahmen generieren. Die kontinuierliche Steigerung der Mieteinnahmen durch aktives und dezentrales Asset Management entwickelt sich positiv und dieser Trend wird im 2. Halbjahr anhalten." (red)

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