16.02.2010 13:14
Marktanalyse 2009
KFP berechnet Rückgänge im Hochbau
Der Marktanalyst Kreutzer Fischer & Partner hat in einer Erhebung für 2009 Rückgänge im Hochbau in ganz Mittel- und Osteuropa festgestellt. In Österreich liege das Minus bei 4,6 Prozent - Zahlen der Statistik Austria kommen allerdings zu einem anderen Ergebnis.
Galerien zum Thema
Web-Links
Die Finanz- und Immobilienkrise hat signifikante Auswirkungen auf die Nachfrage im Hochbau in ganz Mittel- und Osteuropa - zumindest, wenn man den Daten von Marktanalyst Kreutzer Fischer & Partner KFP folgt.
Demnach ist die Bauproduktion 2009 in allen untersuchten Märkten, mit Ausnahme der Schweiz und Polen, gesunken.
KFP-Erhebung: Minus 4,6 Prozent in Österreich
Laut KFP werde in Österreich das Minus bei 4,6 Prozent liegen. Verantwortlich dafür sei im Wesentlichen der Nicht-Wohnbau mit Minus 10,9 Prozent.
Der Wohnbau weise dagegen nur ein moderates Minus von einem Prozent auf. Bei der Renovierung verzeichnet KFP aufgrund steigender Investitionen in die thermische Gebäudesanierung - insbesondere von privater Seite - sogar ein Wachstum von drei Prozent.
Das wirke zumindest stabilisierend auf das Gesamtergebnis, so KFP. Für 2010 wird ein weiteres Minus von 3,7 Prozent erwartet.
Statistik Austria konstatiert ein Plus von zwei Prozent
Allerdings bescheinigt Statistik Austria dem gesamten österreichischen Hochbau für 2009 im Jahresvergleich ein Plus von 2,1 Prozentpunkten - siehe dazu eine eigene Meldung von SOLID. (APA/pm)










