19.10.2009 06:13
Strabag
Das Baugeschäft in Deutschland ausbauen
Die Strabag sieht sich in Deutschland als Marktführer und will ihre Umsätze am Baugeschäft nicht reduzieren - anders als Hochtief und Bilfinger Berger. Allerdings sind die Möglichkeiten begrenzt.
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Die deutsche Tochter des heimischen Baukonzerns Strabag SE will den Anteil des Baugeschäftes am Umsatz nicht reduzieren - anders als die deutschen Konkurrenten Hochtief und Bilfinger Berger.
"Wir sind in Deutschland im Bau nicht auf dem Rückzug, sondern wollen unsere Position weiter stärken", sagte Vorstandschef der deutschen Konzerntochter Thomas Birtel der Zeitschrift "Wirtschaftswoche".
Strabag werde sich weiterhin auch um kleinere Hoch- und Tiefbauvorhaben bemühen. Das Baugeschäft bleibe für Strabag bei weitem stärkstes Standbein.
In Deutschland Marktführer
In Deutschland sieht sich Strabag gemeinsam mit der Schwestergesellschaft Züblin als Marktführer im Tiefbau, Hochbau und Industriebau vor Hochtief und Bilfinger Berger.
"Warum soll man sich aus einem Markt zurückziehen, in dem man groß und erfolgreich ist - selbst wenn die Wachstumsfantasien zugegebenermaßen beschränkt sind?", sagte Birtel.
Weniger Konjunkturmittel ab 2011
Allerdings erwarte er in den nächsten Jahren kein nennenswertes Wachstum im deutschen Baugeschäft der Strabag. "Deutschland ist für uns in den kommenden drei, vier Jahren kein Wachstumsmarkt."
Nicht nur dem Straßenbau fehlten ab 2011 die Mittel aus den Konjunkturpaketen, sondern auch dem Hochbau, der zur Zeit vom Geld für Schulen, Verwaltungsgebäude und Feuerwachen profitiert. (APA/pm)










