12.03.2010 11:43

Zulieferer

RHI prüft trotz Umsatzeinbruch neue Übernahmen

Der börsenotierte österreichische Feuerfestkonzern RHI sieht sich nach einem Umsatz- und Gewinneinbruch 2009 für 2010 wieder im Aufwind. Laut Vorstandschef Fahnemann ist bereits ein positiver Trend erkennbar. Doch für 2009 muss RHI ein Umsatzminus von 22,5 Prozent hinnehmen.

Der börsenotierte österreichische Feuerfestkonzern RHI sieht sich nach einem Umsatz- und Gewinneinbruch 2009 für 2010 wieder am Wachstumspfad. Das vierte Quartal 2009 habe erstmals seit Ende 2008 ein klares Umsatzplus gebracht, bis Juni 2010 sei der weitere positive Trend bereits absehbar, sagte Vorstandschef Thomas Fahnemann in Wien bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen 2009.

Bis das Niveau vor der Krise wieder erreicht wird, werde es aber noch eine Weile dauern: Das vierte Quartal 2009 brachte 337 Millionen  Euro Umsatz, unmittelbar vor der Krise waren es im dritten Quartal 2008 noch 414 Millionen  Euro.

Das Jahr 2009 hat RHI ein Umsatzminus von 22,5 Prozent auf 1,24 Milliarden  von 1,60 Milliarden  Euro gebracht. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging um 63,1 Prozent auf 54,8 Millionen  Euro zurück. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen brach um 79 Prozent auf 21,4 Millionen  Euro ein, womit das verwässerte Ergebnis je Aktie von 2,51 Euro auf 0,52 Euro fiel.

Für eine Dividende seien die Kennzahlen nicht gut genug, sagte Fahnemann. RHI wolle "langfristig" die Eigentümer wieder mit einer Gewinnausschüttung verwöhnen, aber die nächsten "18 bis 20 Monate" gebe es wegen der Krise noch eine Sondersituation. Außerdem müsse man überlegen, ob es für die Aktionäre nicht besser sei, Gewinne für Zukäufe statt für Ausschüttungen zu verwenden.

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