Die US-Regierung will ihr geplantes sechsmonatiges Verbot von Tiefsee-Bohrungen in einem zweiten Anlauf vor einem Berufungsgericht doch noch durchsetzen. Es wird eine schnelle Entscheidung der Richter in New Orleans erwartet, die am Donnerstagnachmittag zusammenkommen.>>
Aus einer dänischen Bohrinsel in der Nordsee ist offiziellen Angaben zufolge Öl ins Meer gelaufen. Grund für das Unglück seien Probleme mit einer Pumpe, hieß es. In der Nordsee ist es der zweite offiziell bekannt gewordene Zwischenfall in zwei Wochen. >>
In der Nordsee betreiben Norwegen, Großbritannien und andere Staaten Erdöl- und Erdgas-Bohrinseln. Die Ostsee dagegen gilt als akut gefährdetes Meer - wegen ihrer geringen Tiefe, wegen Überdüngung, Überfischung und dem ständig zunehmenden Schiffsverkehr. Dort wälzt jetzt Russland große Pläne mit Ölbohrungen. >>
Wegen der Rezession ist der weltweite Verbrauch von Primärenergie im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 1982 gesunken. Gegenüber 2008 betrug der Rückgang 1,1 Prozent, wie aus dem aktuellen "Statistical Review of World Energy" des Ölmultis BP hervorgeht. In China gab es ein Plus. >>
Im Burgenland rüsten Verbund und BEWAG angesichts der bevorstehenden Ausbaus der Windkraft ihre Leitungsnetze um insgesamt rund 131 Millionen Euro auf. >>
Die Einführung von intelligenten Stromzählern macht in Österreich keinen Sinn - das ist die Meinung des Fachverbands Oesterreichs Energie. Bei einer von ihnen beauftragten Studie kommt heraus, dass die Kosten für Einführung und Betrieb der Geräte den Nutzen für Verbraucher bei weitem übersteigen würde. >>
Die Stadt Salzburg wehrt sich erbittert gegen die Zerstörung, die der Bau einer neuen 380-kV-Leitung des Verbund anrichten würde: Eine 70 Meter breite Schneise durch eines der beliebtesten Naherholungsgebiete. Bürgermeister Schaden ruft die Bürger zum Widerstand auf. >>
Der OMV-Konzern, der sich in den nächsten Jahren stärker auf Exploration und Produktion konzentrieren will, will sich aus seinen ohnedies geringen Aktivitäten in Russland zurückziehen, aber in Asien wachsen. OMV-Chef Ruttenstorfer meint zudem, der Peak Oil auf Ebene der Verbraucher sei vorbei. >>
Bulgarien soll vom CO2-Handel ausgeschlossen werden, weil Zweifel an der bisherigen Praxis des Landes aufgekommen ist. Auch Empfehlungen der EU-Kommission hat das Land bisher offenbar ignoriert. Eine endgültige Entscheidung fällt Ende Juni.>>
In Tirol laufen Ermittlungen um eine mögliche Finanzierung des Gemeinderatwahlkampfs durch die Tiroler Wasserkraft AG. Die Staatsanwaltschaft geht Vorwürfen nach, die ein Publizist im Internet erhoben hatte. >>
Der heimische Energiekonzern Verbund hat eine 380-kV-Stromleitung zwischen Wien und dem ungarischen Györ in Betrieb genommen. Austrian Power Grid, die Netztochter des heimischen Stromkonzerns Verbund, will trotz Wirtschaftskrise bis 2020 eine Milliarde Euro investieren. >>
Der zweitgrößte Aktionär der heimischen EVN steigt ins Stromgeschäft mit Biogas ein und kauft zwölf entsprechende Anlagen. Diese sollen ab 2012 eine elektrische Leistung von insgesamt knapp vier Megawatt haben, teilte der deutsche Energiekonzern mit. >>
Der Versorger schließt den Ausbau des Fernheizkraftwerks Linz Mitte mit einer Investition in Höhe von 94 Millionen Euro ab. Jetzt wurde die zweite Kraftwerkslinie 1B offiziell in Betrieb genommen.
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Die 1999 in Deutschland eingeführte Ökosteuer hat diie Verkehrsmenge gebremst und damit einen positiven Effekt für das Klima erzielt. Allerdings bescheinigen Wirtschaftsforscher der Steuer eine messbare, jedoch nur "geringe" Lenkungswirkung. Vor allem höhere Löhne scheinen den Ökozielen zu widersprechen. >>
Der in der Schweiz ansässige Elektrokonzern ABB soll eine Ölförderinsel in der Arktis an das norwegische Stromnetz anbinden. Für die Verlegung des laut ABB bisher längsten Offshore-Kabels bekommt der Konzern 110 Millionen Dollar. >>
Die von Frankreich initiierte OECD-Konferenz in Paris zum Thema Atomkraft zeigt erste Früchte. GE Hitachi will in Europa 15 Atomkraftwerke verkaufen, die französische Areva elf. Wie berichtet übernimmt die Strabag den Ausbau des AKW Mochovce hinter der österreichischen Grenze. >>
Die Vorbereitungen für den Baustart des russisch-italienischen Pipeline-Projekts unter Federführung von Gazprom schreiten voran. South Stream gilt als stärkste Konkurrenz für das EU-Projekt Nabucco. Trotzdem zeigt auch Österreich Interesse. >>
Der Verbund und die ÖBB haben ihren Stromliefervertrag um fünf Jahre verlängert. Die ÖBB verbrauchen im Jahr rund 2.000 Gigawattstunden Strom, davon kommt mit 900 Gigawattstunden der größte Teil vom Verbund. >>
Im Energiemix in Österreich werde zu viel Gas verwendet, Tendenz steigend, kritisiert der Grazer Volkswirts Stefan Schleicher. Aus Gründen der Versorgungssicherheit fordert der Experte dringend mehr erneuerbare Energien. >>
Die 380-kV-Leitung durch das Burgenland und die Steiermark geht offiziell ans Netz. Der Verbund betonte die Wichtigkeit des Projekts für Österreich. Bürgerinitiativen hatten sich jahrzehntelang gegen die Leitung gewehrt.>>