Die österreichischen Bauunternehmen sind weiterhin mit kleiner werdenden Auftragspolstern und sinkenden Produktionszahlen konfrontiert. Ende Mai 2010 hatten alle Bauunternehmen Aufträge von 6,6 Milliarden Euro in den Büchern stehen. Das ist knapp ein Zehntel weniger als im Vorjahr.>>
Die Erholung der deutschen Bauwirtschaft verläuft schleppend. Trotzdem gab es laut dem Branchenverband im ersten Halbjahr ein Plus von 4,2 Prozent bei Auftragseingängen, vor allem im Hochbau. Sorge bereitet den Unternehmen das kommende Jahr - dann laufen die steuerlich finanzierten Hilfsmaßnahmen aus. >>
Der von Lobbies und Handelskonzernen so gerne herbeigeredete Boom der Einkaufszentren hat auch eine Kehrseite. So bleibt bei einem Fünftel der größten Konsumtempel Österreichs der Umsatz weit unter dem Durchschnitt des Einzelhandels. >>
Das renommierte Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut ifo sowie 18 weitere Institute der EU rechnen ab 2011 und 2012 mit deutlichem Wachstum auf dem europäischen Wohnbaumarkt. Allerdings werde es heuer in dem Sektor noch ein Minus von drei Prozent geben. >>
Deutsche Baufirmen gehen für 2010 von einem robustem Auslandsgeschäft aus: Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet mit einer "Stabilisierung auf dem hohen Niveau des Vorjahres". Indes bereitet den Konzernen die "aggressive Konkurrenz" aus China Sorgen. >>
Bis 2025 wird solarthermischer Strom konkurrenzfähig sein, konstatiert eine Studie der Marktbeobachter von A.T.Kearney. Das gemeinsam mit dem europäischen Fachverband für Solarthermie erstellte Papier zeigt außerdem, dass die Erzeugungskosten bis 2015 um bis zu 30 Prozent gesenkt werden könnten. >>
Der Index für Baukosten im Bereich Wohnhaus- und Siedlungsbau war in Österreich im Juni um 3,6 Prozent höher als im Juni des Vorjahres, aber fast genauso hoch wie heuer im Mai. Die Kosten beim Straßen- und Brückenbau blieben im Monatsabstand fast unverändert, haben aber im Jahresabstand deutlich zugelegt. >>
In Österreich ging der Holzeinschlag 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 22,58 Prozent auf 16,9 Millionen Erntefestmeter zurück. Obwohl das im Verhältnis zunächst nach viel aussieht, bedeuten die Zahlen nur einen Rückgang auf das durchschnittliche Niveau der vergangenen zehn Jahre. >>
Nach dem Verbot von Glühbirnen wird man das Gefühl nicht los, hier habe die Lobby von Elektrokonzernen exzellente Arbeit geleistet. Jetzt bestreiten zahlreiche Tests die Vorteile der Energiesparlampen - oder sprechen ihnen überhaupt die Marktreife ab. Als einziger Pluspunkt bleibt die Energieersparnis. >>
Für die Bauwirtschaft ist noch kein Ende der Krise in Sicht: Laut Bauinnung geht das Projektgeschäft zurück, weil die Finanzierung durch die Banken zu teuer geworden ist. >>
Wohnbauexperten sprechen von "drastischen Verteuerungen" bei den Wohnkosten. Sie begründen das mit einem starken Rückgang bei Baubewilligungen. In drei bis fünf Jahren drohe ein Preisschub, hieß es. >>
Der Holzbau musste 2009 wie die gesamte Baubranche Rückgänge hinnehmen. Trotzdem schafften es Holzbauer, Marktanteile dazu zu gewinnen, so eine Studie von Kreutzer Fischer & Partner.>>
Der Preisverfall von Immobilien ist nicht nur für Banken weit gefährlicher als ein Börsenkrach. Sowohl Finanzhäuser als auch die Politik sollten daher sehr früh auf mögliche Blasen reagieren, fordert das Wirtschaftsforschungsinstitut.>>
Schwarzarbeit lege heuer wieder zu, so eine Hochrechnung der Uni Linz. Der Löwenanteil entfällt dabei auf das Baugewerbe. Experten halten Österreich trotzdem nicht für ein klassisches Pfuscherland und plädieren für mehr steuerliche Anreize. >>
Im dritten Quartal registriert die Statistik Austria im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von knapp drei Prozent. Dabei war der Anstieg im Tiefbau etwa vier Mal so hoch wie im Hochbau. >>
Bei heimischen Einkaufszentren wird es heuer unter dem Strich keine neuen Flächen geben - das erste Mal seit 20 Jahren. Einzige Ausnahme ist das Burgenland mit einem relativ großen Plus von 17 Prozent. Weil es schon so viele Einkaufsflächen gibt, wollen sich Einzelhändler auch künftig zurückhalten. >>
Am Fenstermarkt herrscht kein reges Treiben. Der Markt stagnierte im vorigen Jahr und wird laut einer Studie von Kreutzer, Fischer & Partner in den nächsten Jahren schrumpfen. >>
Die Nachfrage nach Flachdachsystemen bricht 2009 voraussichtlich um sechs Prozent ein. Auch 2010 ist ein Rückgang im selben Ausmaß zu erwarten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Marktanalysten Kreutzer, Fischer und Partner. >>