Der Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel wirbt mit Schwerpunkten der Nachhaltigkeit in seiner Geschäftsstrategie. Dies passiere nicht aus Gründen der Mode, sondern wegen der Wirtschaftlichkeit, so Unternehmenschef Sommerer.>>
Nach zehn Jahren Betrieb wollen die Verantwortlichen das Atomkraftwerk Temelin möglichst positiv darstellen und veranstalten am 31. Juli einen "Tag der offenen Tür", und bereiten derweil einen weiteren Ausbau vor. 2000 wurde in Temelin der erste Block unter heftigen Protesten österreichischer Atomgegner in Betrieb genommen.>>
Die Pläne des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, die permanenten Energieversorgungsprobleme seines Landes durch ein Comeback der Atomenergie zu lösen, hat einen Protest von Greenpeace ausgelöst. Es geht um einen Meiler direkt neben Venedig und 160 Kilometer von Österreich entfernt. >>
Drei Monate nach Beginn der Bauarbeiten unter Wasser hat der erste Strang der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream das russische Festland erreicht. Anfang Juli hatte die Pipeline die deutsche Küste erreicht. An dem Projekt ist der russische Staatsmonopolist mit 51 Prozent beteiligt.>>
Bis 2025 wird solarthermischer Strom konkurrenzfähig sein, konstatiert eine Studie der Marktbeobachter von A.T.Kearney. Das gemeinsam mit dem europäischen Fachverband für Solarthermie erstellte Papier zeigt außerdem, dass die Erzeugungskosten bis 2015 um bis zu 30 Prozent gesenkt werden könnten. >>
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung hat dem slowenischen Kohlekraftwerk Sostanj einen Kredit in der Höhe von bis zu 200 Millionen Euro genehmigt. Zusätzlich wird die Gesamtinvestition in das Kohlekraftwerk von geschätzten 1,1 Milliarden Euro von der Europäischen Investitionsbank mit 550 Millionen Euro kofinanziert. >>
77 Prozent der Deutschen sind gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke von mehr als zehn Jahren, wie sie die Berliner Regierung derzeit umsetzen will. Mit 48 Prozent lehnt knapp die Hälfte der Bevölkerung eine Verlängerung sogar komplett ab. 58 Prozent der Bürger wären bereit, für Strom aus erneuerbaren Quellen rund zehn Prozent mehr zu zahlen als bisher. >>
Mithilfe von zehn Wasserkraftwerken produzieren die Österreichischen Bundesbahnen mehr als ein Drittel ihres Strombedarfs selbst, der Anteil der Erneuerbaren macht dabei 93 Prozent aus. Dazu planen die ÖBB im Ötztal ein neues Kraftwerk - in Konkurrenz zur Tiwag. >>
Die russische Ölgesellschaft Lukoil baut offenbar ihr Tankstellennetz in Kroatien aus: Kroatischen Medienberichten zufolge hat Lukoil die kroatische INA-Tankstellentochter Crobenz gekauft. Medien beziffern den Kaufpreis mit 2,76 Millionen Euro. Die Zustimmung der kroatischen Wettbewerbsbehörde AZTN steht noch aus. >>
Seit der jüngsten Inbetriebnahme eines neuen Windrades in Maustrenk im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich produzieren hierzulande 620 Windkraftwerke Strom, der für 580.000 Haushalte reichen kann. Ihre Gesamtleistung von 1000 Megawatt kommt der Produktion eines Atomkraftwerks gleich. >>
Das Atomkraftwerk "Isar I" soll wie vereinbart 2011 stillgelegt werden, fordert der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober von den Grünen. Der Reaktor gehört zu den ältesten AKW in Deutschland. Nachdem die rot-grüne Regierung einen Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen hat, will die aktuelle Regierung die AKW-Laufzeiten erheblich ausweiten.>>
Wenig überraschend üben Hersteller von Photovoltaik-Anlagen weiter Kritik an der Deckelung der Förderung für Photovoltaik-Anlagen. Die Deckelung nach dem Ökostromgesetz würde "den Ausbau der Photovoltaik im Kern ersticken", so der Sprecher des zuständigen Fachverbands. >>
Die bisher größte Umweltschutzkatastrophe der Welt ist noch lange nicht ausgestanden: Entgegen Meldungen des britischen Mineralölkonzerns BP ist das Ölleck doch noch nicht dicht. Zuvor waren wegen der Ölförderung wochenlang Hunderte Millionen Liter Öl ins Meer geflossen, die sich nun weltweit ausbreiten werden. >>
Der deutsche Konzern RWE fixiert eine Milliardeninvestition in Gasfelder vor Ägypten. In Kooperation mit ägyptischen und britischen Gesellschaften wird die RWE-Tochter Dea die Felder im Mittelmeer ausbeuten. Für Dea ist es die größte Einzelinvestition ihrer Geschichte. >>
Es läuft gut für Halliburton: Der US-Ölkonzern hat zeitgleich mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko seinen Gewinn fast verdoppelt. Unter dem Strich verdiente der Konzern, der bei der Katastrophenquelle mit BP zusammenarbeitet, im zweiten Quartal 480 Millionen Dollar - also 83 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.>>
Die oberösterreichische Energie AG beteiligt sich am Kärntner Pumpspeicherkraftwerk "Reißeck II". Zuvor hat sich bereits der Kärntner Landesversorger Kelag an dem Wasserkraft-Projekt beteiligt. Die EAG will für ihren Anteil 40 Millionen Euro bezahlen, der Verbund beginnt noch heuer mit den Bauarbeiten. >>
Österreich war in der Vergangenheit Vorreiter im Umwelt- und Energiebereich. Wie das heimische Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo betont, ist es damit allerdings vorbei: Kytoto-Ziele weit verfehlt, weiter steigender Ressourcenverbrauch und ein zu geringer Anteil der Ökostuern am BIP. >>
Die Unternehmen GreenOneTec und Sonnenkraft haben Kärntner in St. Veit in Kärnten eine neue Anlage für Sonnenkollektoren eröffnet. Die Investition beziffern die Beteiligten mit vier Millionen Euro, die Produktionskapazität mit 450.000 Kollektoren pro Jahr.>>
Der Anteil erneuerbarer Energie am Energieverbrauch ist 2008 in der EU im Schnitt auf 10,3 Prozent gestiegen, wie die jüngsten Daten von Eurostat belegen. Zwei Jahre zuvor machten Erneuerbare noch 8,8 Prozent aus. Den höchsten Anteil verzeichnet Schweden mit 44,4 Prozent, Österreich liegt mit 28,5 Prozent am vierten Platz. >>