Bevor Wiens 1.000 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine eine neue Wasserleitung kreuzen darf, muss zunächst ein leeres Rohr unter dem Wienfluss verschwinden. Erst danach fährt „Krümel" vorbei, und erst im Anschluss wird die eigentliche Trinkwasserleitung eingebaut. Es ist nur eine von zahlreichen Sonderlösungen auf dem fast neun Kilometer langen Wiental-Kanal, dem größten Kanalbauprojekt in der Geschichte von Wien Kanal. Heute kommt an der Rußpekgasse eine weitere Baustelle hinzu: Dort beginnt die Errichtung eines neuen Flucht- und Rettungsschachts für den maschinellen Vortrieb.